C 42 Treffen

Da ich in Rendsburg in einer sehr netten und aktiven UL-Gruppe aufgenommen wurde, ist es natürlich obligatorisch, dass ich mit zum C 42 Treffen nach Stendal fliege. Mit vier C 42 und einer PA-18 ging es bei sehr hohen Temperaturen nach Stendal, wo weitere 30 UL`s eintrafen. Das jährlich in Stendal stattfindende Treffen wurde von Harald und Helga mit sehr viel Engagement vorbereitet. Es wurden neue Freundschaften geschlossen und Erfahrungen ausgetauscht.

2013_Stendal_3

Hier verhungert keiner

2013_Stendal_2

Pipertreffen Schmidgaden

Der Flug nach Schmidgaden war für alle Piloten eine große Herausforderung, weil das Wetter am Morgen in Schleswig-Holstein sehr schlecht war. Tiefe Untergrenzen, viel Wind und Regen ließen einen Start nicht zu. Jochen und Frank hingen in Heide-Büsum fest, Gerd in Itzehoe und Paul mit seiner C 42 und ich in Rendsburg. Die Zeit lief uns langsam davon und so wurde schon diskutiert, ob wir mit dem Auto fahren. Nachdem das Wetter doch etwas besser wurde, haben wir uns entschlossen, zu fliegen, was eine sehr gute Entscheidung war.

2013_Schmidgaden_1Im Laufe des Tages wurde es immer besser und so erreichten wir Schmidgaden bei stahlenden Sonnenschein.

2013_Schmidgaden_2Bei diesem Pipertreffen gab es 2 Jubiläen: 30 Jahre Pipertreffen und der junge Peter wurde 75 Jahre alt. Alles Gute für die nächsten Jahre und weiter „Hals- und Beinbruch“. Einen interessanten Bericht über 30 Jahre Pipertreffen gab es im Fliegermagazin mit dem Titel „Ü-60-Party“, den ich gemäß freundlicher Genehmigung vom Fliegermagazin hier veröffentlichen darf. Außerdem gab es eine Hochzeit. Die BL-Staffel aus Grabenstetten und die Büsumer Piperstaffel flogen das erste Mal eine Formation zusammen. Ein sehr schönes Hochzeitsvideo wurde von Ralph D. Bredtmann erstellt.

Das Jubiläumsfest wurde von vielen fleißigen Vereinsmitgliedern vorbereitet und durchgeführt.. Vielen Dank für das stressfreie und interessante Wochenende bei Euch.

Fliegen krebskranker Kinder

In der Luftsportgemeinschaft Steinfurt e.V. war ich 4 Jahre aktives Mitglied und habe immer noch Kontakt zu einigen ehemaligen Vereinskameraden. Zum Fliegen mit den krebskranken Kindern unternahm ich einen Tagestrip nach Borghorst, der für die LH 5:59 Stunden in der Luft bedeutete.

Friedhelm Posner und die Mitglieder der Luftsportgemeinschaft organisierten die Veranstaltung zum zehnten Mal.

Borghorst_2013_1

Friedhelm und ein kleines Geschenk zum 10jährigen

Es klingt kurios, doch Eisregen war der Grund für den ersten bunten Nachmittag dieser Art. „Der Nikolaus sollte zur Weihnachtszeit mit einem historischen Feuerwehrauto zur Uniklinik gebracht werden“, erinnert sich Friedhelm, der bei der Autobahnpolizei tätig ist. Mitglieder des Vereins zur Förderung krebskranker Kinder Münster e.V. fragten, ob er nicht ein Polizeimotorrad als Eskorte besorgen könne. Doch starker Eisregen verhinderte schließlich, dass sich eines der Fahrzeuge in Bewegung setzte. Als Entschädigung lud er im Sommer alle Kinder auf den Flugplatz Borghorst ein. „Daraus ist mittlerweile eine Tradition geworden“, sagte er. Und: „Die Kinder sind immer unglaublich begeistert“.

Am 06.06.13 war es wieder soweit, 40 krebskranke Kinder von der Kinderkrebsstation der Uniklinik  Münster kamen mit ihren Eltern zum Flugplatz Borghorst, um einen schönen Nachmittag zu erleben und die Alltagssorgen etwas zu vergessen. Als Überraschungsgast kam Atze Schröder zu Besuch.

Borghorst_2013_2

Sehr gute Stimmung bei bestem Wetter

Die Kinder hatten beim Fliegen bzw. Fallschirmspringen aus 4000 m Höhe über dem schönen Münsterland sehr viel Spaß.

Borghorst_2013_3

auf zum nächsten Rundflug

Borghorst_2013_4Auf dem Weg nach Hause, die Sonne geht langsam unter, es war ein langer und interessanter Tag, ich denke noch an die Kinder und deren Schicksale und danke dem lieben Gott, dass ich zwei gesunde Jungs habe.

Berichte über die Veranstaltung:
Pressebericht Westfälische Nachrichten
Bericht von Matthias Gudorf auf der Homepage vom Aeroclub Nordrhein-Westfalen

Flugplätze Nordborg und Ærø

Auf der süddänischen Insel Als liegt der Flugplatz Nordborg, der von einem Verein betrieben wird. Weitere Info`s gibt es hier.

Nordborg_2013_01

Flugplatz Nordborg

Nordborg_2013_02

Nette Leute, Käffchen, 500m zum Strand und paar Euro Landegebühr ohne Gebührenordnung in die Kasse.

Nordborg_2013_03

Der Strand benötigt mal eine Grundüberholung

Da es noch sehr früh am Tag war, entschloss ich mich, weiter nach Ærø zu fliegen.

Aerö_2013_01

Auf dem Weg nach  Ærø

Auf dem Flugplatz Ærø wurde ein Rundflugtag veranstaltet. Oldtimer Autos wurden ausgestellt und die Chance, dass ich verdurste bzw. verhungerte war gering. Ich brauchte keine Landegebühr zu bezahlen und bekam noch einen Gutschein für Essen und Trinken. Danke.

Aerö_2013_02

Ærø, am Ende der Insel liegt der Flugplatz

Aerö_2013_03

Oldtimer

Aerö_2013_04Aerö_2013_05

Heimflug

Flugplatz Kettingskov

15 km östlich Sonderburg liegt der Flugplatz mit seiner 350m langen und 15m breiten Bahn. Er ist relativ schwer zu finden, weil keine flugplatzmarkanten Punkte wie Landebahnreiter o.ä. aus der Luft zu erkennen sind. Deshalb bin ich zweimal am Platz vorbeigeflogen, weil ich mir sagte: da auf dem schmalen Feld kannst Du nicht landen. Ich hatte mich getäuscht, das schmale Feld war der Flugplatz. Beim Landeanflug auf der 18 ging es über einen kleinen Deich (ca 10m hoch) und dann ab auf die etwas holprige Bahn.

Kettingskov_2013_01

Flugplatz Kettingskov

Den Rollweg zum Vorfeld kann man mit einem Feldweg vergleichen, der die Spannweite plus Mehrwertsteuer hat. Vorsichtig und langsam Rollen war angesagt.

Kettingskov_2013_02

Rollweg zur Piste

Kettingskov_2013_03

Bei Gegenverkehr wird`s knapp…

Von Gert, seiner Frau und Enkelin wurde ich herzlich begrüßt. Er zeigte mir seine J3C, mit der er vor Jahren zum Nordkap geflogen war. Nachdem ich mich ins Gästebuch eingetragen hatte, erzählte Gert bei Kaffee und Kuchen von seinem Nordkapflug, über die fliegerischen Freiheiten in Dänemark und seinen Flugplatz.

Kettingskov_2013_04

Die J3C von Gert in der Scheune, und der Kaffee ist auch schon fertig

Kettingskov_2013_05

Vorfeld

Der Nachmittag in Kettingskov hat mir wieder gezeigt, wie schön es ist, in Dänemark zu fliegen: Nette Leute, unkompliziert und manchmal eine fliegerische Herausforderung.

 Danke Gert für den interessanten Nachmittag and see you text time in Rendsburg.

Kettingskov_2013_06

Piste 36

Kettingskov_2013_07

Der Deich

Kettingskov_2013_08

Vollgas auf der Piste 18 und ab nach Hause

Flugplatz Kegnæs

Der Flugplatz Kegnæs ist ein Privatflugplatz, der in der ICAO Karte nicht eingezeichnet ist und sich auf der Insel Als befindet. An-und Abflug, wenn möglich immer über Wasser, bei starkem Seitenwind kann es sehr sportlich werden, weil Bäume entlang der Bahn für Verwirbelungen sorgen.Weitere Info`s gibt es hier.

Kurz vor dem Start hatte ich mich beim Flugplatzeigentümer Matthias telefonisch angemeldet, einen Pott Kaffee bestellt und los gings. Der Platz ist leicht zu finden und die Landung auf der 36 problemlos.

Matthias erzählte von seinem Flugplatz und der Fliegerei in Dänemark, wo es möglich ist, ohne Flugleiter zu fliegen. Es war ein schöner, ruhiger und interessanter Nachmittag.

Mit Start auf der 18 ging es gegen Abend zurück nach Hause. Danke für den Service und bis zum nächsten Mal, Matthias.

Bonn-Hangelar

Nachdem ich in Lechfeld auf der Mitgliederversammlung der Bundeswehr-Flugsportvereinigung zum Kassenwart gewählt wurde, flog ich nach Bonn-Hangelar, um mich von meinem Vorgänger Norbert in die Geheimnisse des Finanzwesens und der Geschäftsstelle einweisen zu lassen. Damit die ganzen Unterlagen der Geschäftsstelle wie Ordner, PC, Drucker usw. in der Piper verstaut werden konnten,  wurde der hintere Sitz in eine „Frachtversion“ umgebaut.

Bonn04

Frachtversion

Bonn01

Alles muss mit…

Bonn02

…alles ist drin

Der Rückflug nach Rendsburg: Ab Niedersachsen gab es Flugzeugwäsche zum Nulltarif.

Bonn03Bonn05Das komplette Material hat den Lufttransport ohne Beschädigung überstanden.

Wettbewerb Lechfeld

Vom 07.09.–09.09.12 fand in Lechfeld der 20. Militärische Motorflugwettbewerb der Bundeswehr-Flugsportvereinigung statt. Teilgenommen habe ich an dem Wettbewerb nicht, da ich die Wettbewerbsfliegerei an den Nagel gehängt habe.

Nach dem Start in Rendsburg führte die Route durch die Kontrollzone von Hamburg, die Schießgebiete in der Lüneburger Heide waren aktiv und mussten natürlich umflogen werden und Direktkurs nach Schmidgaden im Herzen der Oberpfalz.

Hamburg02

Für HSV-Fans: die Imtech-Arena

Hamburg01

hinterm Elbtunnel Südseite

Hamburg03In Schmidgaden bin ich zwischengelandet, um den Gründer der jährlich stattfinden J3C-PA-18 Pipertreffen Peter Arbogast zu besuchen. Nach einer Stunde Klönschnack mit Peter ging es weiter nach Lechfeld.

Schmidgaden02

Was soll man dazu sagen: eigene Halle, eigene PA-18, eigenen Tresen, eigenes Bier…

Die Sportfluggruppe Lechfeld hatte für den dreitägigen Militärischen Motorflugwettbewerb viel Sonne und blauen Himmel bestellt. Der Wettbewerb war von Kameradschaft, netter Atmosphäre und Fairness geprägt.

Lechfeld02

Wettbewerbsmaschinen

Nach einem tollen Wochenende ging es am Sonntag nach einer Flugzeit von 4:32 Stunden direkt zurück nach Hause in Rendsburg.

Lechfeld03

Rückflug am Steinhuder Meer vorbei